Korneuburg/Gesäuse – Eine Woche voller Bewegung, Naturerlebnisse und unvergesslicher Momente erlebten die Schüler*innen der 4.b Sportklasse der Sport- und Vitalmittelschule Korneuburg bei ihrer Sommersportwoche im steirischen Gesäuse. Begleitet von zwei Lehrpersonen verbrachten die Jugendlichen fünf erlebnisreiche Tage im idyllischen Hüttendorf Mooslandl – direkt am Teich gelegen, der angesichts der sommerlichen Temperaturen bis spät in den Abend hinein ein beliebter Treffpunkt war.
Schon der erste Eindruck ließ erahnen, dass diese Woche etwas Besonderes werden würde: umgeben von imposanten Bergen, klaren Gewässern und unberührter Natur tauchten die Schüler*innen in eine Welt ein, die gleichermaßen Herausforderung und Erholung bot. Der Aufenthalt stand ganz im Zeichen von Sport, Teamgeist und persönlichem Wachstum – und bot ein Programm, das abwechslungsreicher kaum sein konnte.
Zu den Highlights zählte unter anderem das Kajakfahren am See, bei dem die Jugendlichen ihre Geschicklichkeit auf dem Wasser unter Beweis stellen konnten. Auch der anspruchsvolle Klettersteig verlangte den Teilnehmer*innen einiges ab: Mut, Ausdauer und Konzentration waren gefragt, als es steil nach oben ging. Besonders spektakulär waren dabei mehrere Flying Foxes, die für Nervenkitzel sorgten. Ein eindrucksvoller Abschluss dieser Tour war das rund 30 Meter lange Abseilen – für viele ein Moment, der Überwindung kostete, aber umso mehr stolz machte.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Klasse in die beeindruckende Wasserlochklamm. Bei der Wanderung entlang tosenden Wassers und durch die einzigartige Schluchtenlandschaft konnten die Jugendlichen die Kraft der Natur hautnah erleben. Nicht weniger actionreich ging es beim Rafting auf der Salza zu: Ausgerüstet mit Helm, Schwimmweste und Paddel meisterten die Schüler*innen gemeinsam die erfrischenden Stromschnellen und stärkten dabei ihren Teamzusammenhalt.
Auch abseits des Wassers warteten spannende Herausforderungen: Beim Bogenschießen im Waldparcours war Präzision gefragt. Inmitten der Natur zielten die Jugendlichen auf verschiedene Stationen – eine Aktivität, die Konzentration und Ruhe erforderte und gleichzeitig für viel Begeisterung sorgte.
Neben den sportlichen Erlebnissen blieb auch Zeit für Gemeinschaft und Entspannung. Der nahegelegene Teich wurde schnell zum Mittelpunkt des täglichen Lebens: Ob zum Abkühlen nach einem aktiven Tag oder für gesellige Abende im warmen Licht der untergehenden Sonne – hier entstanden Freundschaften und Erinnerungen, die weit über diese Woche hinausreichen.
Die Sommersportwoche fand in der vorletzten Schulwoche statt – für die Schüler*innen der 4.b zugleich eine besondere Zeit des Abschieds. Mit dem Ende des Schuljahres verlassen sie die Mittelschule und schlagen neue Wege ein. Umso bedeutungsvoller wurde diese gemeinsame Woche, die nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch emotionale Momente bereithielt.
„Diese Tage im Gesäuse waren für uns alle etwas ganz Besonderes – eine Mischung aus Abenteuer, Spaß und Zusammenhalt“, so eine der Begleitlehrpersonen. „Es war schön zu sehen, wie die Schüler*innen über sich hinausgewachsen sind.“
Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck und gestärktem Selbstvertrauen kehrten die Jugendlichen nach Korneuburg zurück. Die Sommersportwoche im Gesäuse wird ihnen wohl noch lange in Erinnerung bleiben – als krönender Abschluss einer gemeinsamen Schulzeit und als inspirierender Start in einen neuen Lebensabschnitt.






































































































